The Machinist

Trevor Reznik ist ein Maschinenarbeiter, der seit bereits einem Jahr an schwerwiegender Schlaflosigkeit leidet. Dabei hat er sehr viel an Gewicht verloren und auch sein Gedächtnis wird immer schwammiger. Er trifft schließlich auf Ivan und freundet sich mit ihm an. Ivan arbeitet ebenfalls in derselben Fabrik und als durch einen Unfall, den Trevor verursacht, ein weiterer Kollege den Arm verliert, stellt sich heraus, dass es in der ganzen Firma niemanden gibt, der Ivan heißt. Trevor versucht nun, herauszufinden wer Ivan ist, kryptische Notizzettel, die er sich selbst aufgeschrieben hat, zu verstehen und die Ursache für seine Schlaflosigkeit zu finden.

Produktion

Der Film wurde 2003 in Barcelona gedreht. Christian Bale, der Hauptdarsteller, setzte sich selbst unter eine massive Diät, um möglichst viel Gewicht für den Film zu verlieren, die nur aus Wasser, einem Apfel und einer Tasse Kaffee am Tag bestand. Diese Diät beinhaltete also gerade einmal 260 Kalorien am Tag von den durchschnittlichen 2.000 Kalorien, die ein Erwachsener am Tag zu sich nehmen sollte. Christian Bale verlor dabei 28 Kilogramm, hungerte sich also auf 53 Kilogramm Körpergewicht herunter und wollte auf 45 Kilogramm kommen, aber das Produktionsteam redete ihm das aus.

Große Teile der Geschichte wurden von dem russischen Roman Der Doppelgänger von Fjodor Dostojewski inspiriert.

Rezeption

Mit einem Budget von fünf Millionen Dollar spielte der Film weltweit rund neun Millionen Dollar ein. Mit 77 Prozent auf der Webseite Rotten Tomatos und 61 Punkten auf Metacritic wurde der Film sehr positiv von den Kritikern aufgenommen. Besonders Christian Bales Performance und sein Engagement für die Rolle wurden gelobt.

Der Filmkritiker Roger Ebert lobte nicht nur das Script, sondern auch die Kinematografie und das Spiel mit Licht und Schatten, die die düsteren Töne und die Verzweiflung in Trevors Leben ungemein herausheben. Auch das thematische Herausstellen zwischen Realität und Einbildung wurde von vielen Kritikern gelobt.