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Inhalt

Der kurz vor der Rente stehende Detektiv William Somerset arbeitet mit dem neuen, aufbrausenden aber idealistischen David Mills zusammen. Beide sollen eine Reihe von Morden untersuchen, die von den sieben Todsünden der katholischen Kirche inspiriert sind.

Völlerei: einen Mann, der gezwungen ist zu essen, bis ihm der Magen platzt.

Gier: Ein Verteidiger, der getötet wurde, nachdem ihm ein Pfund Fleisch aus dem Körper geschnitten wurde.

Hinweise an den Tatorten führen zu der Wohnung eines Verdächtigen. Dort finden sie ein drittes Opfer, einen Drogendealer und Kinderschänder. Dieser wurde an ein Bett gefesselt und abgemagert. Die beiden Detektive finden ihn noch lebendig und schließen nach der Art des Verbrechens, dass es Faulheit darstellen soll.

Die beiden Detektivs sind dem Serienkiller auf den Versen.

Produktion

Der Haupteinfluss auf das Drehbuch des Films kam von Andrew Kevin Walkers Aufenthalt in New York City. Er stellte sich den Schauspieler William Hurt als Somerset vor und benannte die Figur nach seinem Lieblingsautor W. Somerset Maugham.

Fincher drehte den Film wie einen „winzigen Genrefilm“, wie ihn Friedkin nach dem Exorzisten gemacht haben könnte. Er arbeitete mit dem Kameramann Darius Khondji zusammen und verfolgte eine einfache Herangehensweise an die Kameraarbeit, die von der Fernsehsendung COPS beeinflusst wurde, wie die Kamera auf dem Rücksitz über die Schulter der Menschen schaut.

Die überfüllten städtischen Straßen voller lauter Einwohner und ein bedrückender Regen, der ununterbrochen zu fallen scheint, waren integraler Bestandteil des Films, denn Fincher wollte eine Stadt zeigen, die „schmutzig, gewalttätig, verschmutzt, oft deprimierend“ war. Visuell und stilistisch wollten wir diese Welt so darstellen. Alles sollte so authentisch und roh wie möglich sein.

Rezeption

Mit einem Budget von 33 Millionen spielte der Film weltweit fast 330.000 Millionen Dollar ein und machte ihn damit zum siebt-größten Hit des Jahres 1995.

Der Film wurde von den Kritikern gut aufgenommen und hat auf Rotten Tomatoes eine Akzeptanz von 81% und eine Punktzahl von 65 auf Metacritic.