Frozen River

Inhalt

Im ländlichen Raum im Staat New York, direkt an der Grenze zu Kanada, liegt ein Indianerreservat auf beiden Seiten der Grenze. Durch die Sonderstellung des Reservats ist die Polizei stark einschränkt, was einige Menschen dort ausnutzen, um Einwanderer illegal über die Grenze zu schmuggeln. Ray Eddie, eine alleinerziehende Mutter, deren Ex-Mann sie mit Spielschulden beladen hat, trifft zufällig im tiefen Winter auf die Indianerin Lila und erfährt so von dem Schmuggelgeschäft. Mit keiner anderen Option in Sicht, um die Schulden zu begleichen, steigt sie in das Geschäft mit ein und beginnt den Menschenschmuggel über den zugefrorenen Fluss.

Produktion

Regisseur Courtney Hunt war fasziniert von dem Konzept der universellen Liebe zwischen einer Mutter und ihren Kindern. Ein Konzept, das kulturübergreifend in allen Teilen der Welt das gleiche ist. Dieses Konzept wollte sie filmisch umsetzen, aber es fehlte noch die Geschichte. Die finale Idee kam ihr allerdings erst, als ihr Ehemann von Zigarettenschmuggel im Indianerreservat in New York an der Grenze berichtete.

Mit den beiden Ideen kombiniert schrieb sie das Script und filmte einen Kurzfilm, um mögliche Investoren von ihrem Projekt zu überzeugen. Der Kurzfilm wurde auf verschiedenen Filmfestspielen gezeigt, und schließlich gelang es ihr, die Investoren zu überzeugen. Schließlich wurde der Film 2007 in einem Zeitraum von 24 Tagen und mit einem Budget von einer Million Dollar in Clinton County und um Plattsburgh gedreht.

Rezeption

2008 wurde der Film beim Sundance Film Festival vorgestellt und bekam positive Reviews von den Kritikern mit 87% auf Rotten Tomatos und 82 Punkten auf Meta Kritik.

Der Film wurde für eine Reihe von Preisen bei verschiedenen Filmfestspielen nominiert und gewann unter anderem den Preis für den „Best Female Lead“ bei den Indenpendent Spirit Awards, „Best First Film“ bei den New York Film Critics Circle Awards und „Best Supporting Actress“ bei den American Indian Film Festivals.